Herne – eine strukturschwache Stadt?

In einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Bundestagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN war Herne als eine Stadt mit „stark unterdurchschnittlich regionalen Lebensverhältnissen“ kategorisiert worden. Im Ruhrgebiet werden Gelsenkirchen und Oberhausen ähnlich eingeschätzt. OB Dr. Dudda hatte diese Eingruppierung kritisiert und auf positive Veränderungen hingewiesen. Die Grüne Ratsfraktion will es sich nicht so einfach machen und hat dazu drei Fragen für den nächsten Hauptausschuss gestellt.

  1. Bleibt die Verwaltung bei der getroffenen Aussage, dass es sich bei der Einschätzung der Bundesregierung, dass Herne eine strukturschwache Stadt sei, im Wesentlichen um eine Zuschreibung eines bereits überwundenen Zeitraums handelt, die heute keine Gültigkeit mehr besitzt?
  2. Wenn ja, welche Indikatoren haben sich so stark positiv verändert, dass die Aussage der Strukturschwäche nicht mehr zutrifft?

3. Sieht die Verwaltung die Notwendigkeit, dass die die negativen Bewertung auslösenden Indikatoren der einzelnen Themenfelder genauer untersucht werden sollten, um zielgerichtet zu einer Verbesserung zu kommen?

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JEDE KONSERVE ZÄHLT

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