Grüne kontern ver.di-Erklärung: Sachkunde ist entscheidend

Die Besetzung des Vorstands der Entsorgung Herne schlägt weiter hohe Wellen. Nun hat sich der ver.di Ortsvorstand Herne und die Gesamtarbeitnehmervertretung / Konzern Stadt(GAV) in einer Presseerklärung zu Wort gemeldet und unterstützt die Kandidatur des städtischen Verwaltungsdirektors Werner Friedhoff. Bündnis 90/Die Grünen werden zwar nicht direkt erwähnt, dennoch ist unsere Fraktion wohl gemeint. Deshalb haben wir dazu unsererseits eine Presseerklärung abgegeben, die auch von der WAZ in der Berichterstattung angemessen berücksichtigt wurde. Lässt man alle Polemik weg, so reduziert sich der Streit um die Besetzung von Führungspositionen in städtischen Betrieben und Gesellschaften auf zwei unterschiedliche Positionen: ver.di ist der Meinung, dass kommunale Spitzenbeamten so ausgebildet sind, dass sie in allen Bereichen der kommunalen Daseinsvorsorge einsetzbar sind. Dagegen sind die Grünen der Auffassung, dass einige Bereiche aus gutem Grund aus der allgemeinen Verwaltung ausgegliedert wurden. So hat sich zum Beispiel die Abfallwirtschaft in den letzten Jahrzehnten grundlegend gewandelt. Heute sind umfangreiche Kenntnisse  um Abfall- und Wertstoffmarkt  sowie der Unernehmensführung nötig, wenn man einen solchen Betrieb leiten will. “Wäre die entsorgung noch das Stadtamt 70“ argumentiert ver.di, dann könnte ein Verwaltungsdirektor als Amtsleiter fungieren. Aber die entsorgung herne ist eben nicht mehr das Stadtamt 70, aus guten Gründen. Ver.di schaut in die Vergangenheit, die Grünen in die Zukunft. Gerade wenn die Abfallentsorgung- und –verwertung auf lange Sicht in kommunaler Hand bleiben soll, wofür wir Grünen politisch stehen, muss ein ausgewiesener Fachmann (Frauen hatten sich nicht beworben) an der Spitze stehen. Das dient den Bürgerinnen und Bürgern, die schließlich über ihre Gebühren das Unternehmen finanzieren, und den Beschäftigen, die dann sichere Arbeitsplätze haben, wenn ihr Unternehmen gut aufgestellt ist und den Wettbewe

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