Grüne gegen Verschmelzung der Revierparks mit dem RVR

Mit großer Mehrheit hat sich die Grüne Fraktion gegen eine neue Gesellschaft des Regionalverbandes Ruhr (RVR) ausgesprochen, in die auch der Revierpark Gysenberg eingebracht werden soll. Dem Vorschlag des Regionalverbandes fehle ein überzeugendes Konzept für die Zukunft der Revierparks. Fraktionsvorsitzender Thomas Reinke: „Der Gysenberg und das LAGO sind wichtige Freizeiteinrichtungen für die Bevölkerung und sie dürfen deshalb nicht einfach in eine neuen Gesellschaft ausgegliedert werden, bei der die Steuerungsmöglichkeiten Hernes beschnitten werden und noch keine schlüssigen Zukunftskonzepte vorliegen. Wir sind uns darüber im Klaren, dass eine entsprechende Entscheidung des Rates im März den Verlust des jährlichen RVR-Zuschusses nach sich ziehen kann. In einem solchen Fall plädieren wir für die Übernahme der Gesellschaftsanteile des RVR durch die Stadt Herne und die Eingliederung des LAGO in die Herner Bädergesellschaft.“ Reinkes Fraktionskollegin und Fraktionsvorsitzende der Grünen im Regionalverband Ruhr (RVR) Sabine von der Beck bedauert die Entscheidung. Sie hält den RVR-Vorschlag zur Verschmelzung nach wie vor für die bessere Alternative: „Ich finde es allerdings richtig, dass unsere Fraktion bei Ablehnung der Verschmelzung bereit ist, die fairen Konsequenzen dieser Entscheidung mitzutragen. Niemand soll hinterher sagen, er habe ja nicht geahnt, dass der RVR sich dann aus der Finanzierung des Revierparks Gysenberg zurückziehen werde.“

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