Dieselgipfel im Bundeskanzleramt: Heiße Luft ist kein Ersatz für reine Luft

Der heutige Diesel-Gipfel war eine weitere Show-Veranstaltung der jetzt geschäftsführenden Bundesregierung. Erneut wurde ein großes Hilfspaket angekündigt – bereits das letzte ist lediglich Ankündigung geblieben. Bislang ist kein Geld geflossen und es wurde buchstäblich nichts getan, um die Schadstoffe aus Autos und Industrie zu verringern. Heiße Luft ist kein Ersatz für reine Luft!
Auch weiterhin wird die Autoindustrie nicht in die Pflicht genommen, die Fahrzeuge mit Abgasreinigungssystemen nachzurüsten und auch die Autokäufer zu entschädigen. Immerhin Zwei Drittel der Stickoxide kommen aus Diesel-PKW. Wenn es hier keine schnelle Verbesserung gibt, werden die Gerichte Fahrverbote verhängen.
Stillstand herrscht auch bei der Einführung der Elektromobilität. Es gibt bekanntlich zu wenige Elektroautos – hier sind deutsche Automobilhersteller mittlerweile von der Konkurrenz abgehängt – und es fehlt weiterhin die Infrastruktur für die, die sich trotz vieler bestehender Hemmnisse für den Kauf eines E-Autos entscheiden. Wenn man nur zuhause Strom tanken kann, wird der Markt begrenzt bleiben auf Eigenheimer mit Zweitwagen.

Rolf Ahrens / 28.11.17

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