Post für den Wirtschaftsminister

Einen Umschlag mit 780 Unterschriften schickten die Herner Grünen an NRW Wirtschaftsminister Garrelt Duin. In dieser Petition geht es um die Sondermüllverbrennungsanlage der Firma SITA in Herne-Süd, in der nach Angaben der Bezirksregierung Arnsberg schwach radioaktiver Müll verbrannt werden soll. Dagegen wenden sich die Unterzeichner/innen der Petition und die Herner Grünen. „Wir sind nicht der Meinung, dass eine solche Anlage mitten in der Stadt betrieben werden darf, heute wäre sie nicht mehr genehmigungsfähig“, so Susanne Marek, Sprecherin des Herner Kreisvorstands von Bündnis 90/Die Grünen. „Wir fordern als ersten Schritt eine Umweltverträglichkeitsprüfung, auf keinen Fall sollte der Abfall aus dem AKW Würgassen in Herne verbrannt werden.“

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2 Kommentare

  1. Uli Ponsa

    laut Aussage von Herrn Karsten Schmidt (Bzreg Arnsberg) rollen die ersten 50 t bereits seit der zweiten Mai-Hälfte zur Südstrasse. Für die nächsten 4 Jahre weitere Transporte geplant.
    Diese Prozedur wird man kaum mehr stoppen können, jedoch sollte man verhindern, dass sich die SITA weiter ausbreiten kann, d.h. den Bebauungsplan schnellstmöglich ändern, sodass zumindest kein Flächenzuwachs der Firma mehr möglich ist und somit keine Erhöhung der derzeititegn Müllvolumen mehr erreicht werden kann. Zudem sollte der Katalog der derzeitig schon genehmigten Stoffe eingefrohren,- eine Erweiterung des Katalogs verhindert werden.
    Durch den Bestendsschutz werden wir die SITA nicht entfernen können, aber durch geschicktes Taktieren die Gefährlichkeit eingrenzen.
    Zudem,–
    die UVP sollte und muss weiter eingefordert werden, ggfls. muss die Stadt ein eigenständiges Gutachten in Auftrag geben.
    Sicher kann so etwas in Verbindung mit dem B.U.N.D. zu stande kommen!!

    LG
    Uli Ponsa

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    • maddin

      die anlage in der nähe von ehemals hibernia wird schon seit 1979 ständig vergrössert. zuerst war das hibernia-gelände und der verkehrsübungsplatz mein abenteuerspielplatz, ab ende der 70er wurde dort stinkender müll gelagert und in maschinen sortiert, wir haben immer noch dort gespielt, wenn die arbeiter weg waren.
      ende der 80er war dort ein brand in 2 raketenförmigen apparaten vor der blauen halle, wobei brennender staub auf die strassenfläche rieselte und ein ganzes wochenende lang von 1 oder 2 leuten mit schlauch gelöscht wurde, ohne feuerwehr, mit viel qualm.
      ende der 90er war ein grösserer brand mit feuerwehr und krankenwagen in der vergrösserten halle, wo inzwischen kein müll mehr war, sonder stinkende erde. der qualm und viel staub kamen aus der halle raus. die anlage war immer noch abenteuerspielplatz für kinder, besonders weil sie danach lange nicht benutzt wurde.
      später wurde eine neue riesige halle neben dem bauernhof gebaut, wo dann aus det türen sowas wie teer floss und die wände sich verbogen haben. das war immer noch interessant zum spielen, wenn man vom bauernhof darauf ging. aber das kaputte tor wurde dann mit erde zugeschüttet. danach kam man da nicht mehr rein.
      ich bin froh, dass ich beim spielen dort keine krankheit bekommen habe, denn mein onkel sagte, der teer sei hochgiftig. er ist später an krebs gestorben, weil er auch mit so einem teer gearbeitet hat.
      jetzt wohne ich nicht mehr in holsterhausen, habe aber gelesen, dass jetzt atomabfälle dort verbrannt werden sollen.
      gut, dass ich da weg bin.

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