Zu den erneuten Angriffen der CDU-Ratsfraktion und ihres Fraktionsvorsitzenden, Markus Schlüter, gegenüber der Grünen Bürgermeisterin Tina Jelveh bezüglich ihres Zweitwohnsitzes erklärt Raoul Roßbach, Sprecher der Grünen Jugend Herne:
„Ich bin irritiert über die Verbissenheit der CDU und ihres Fraktionsvorsitzenden Schlüter. Selbst nachdem die Stadt alle Vorgänge geprüft hat und feststellte, dass sich Tina Jelveh vollkommen korrekt verhalten hat, versucht die CDU und ihr Fraktionschef einen Skandal zu inszenieren. Bei all den drängenden Problemen und Themen, die die Stadt und ihre Politik in Atem halten, will sich nun der Spitzenmann in der Herner CDU-Fraktion tatsächlich damit beschäftigen Fahrtenbücher des städtischen Fahrservice zu wälzen. Und das alles nur, um dann wohl auch endlich einsehen zu müssen, dass Tina Jelveh diesen Fahrservice nicht nur kaum in Anspruch nimmt und sich auch hier völlig korrekt verhalten hat, sondern auch ein Beispiel für andere ist.
Es ist peinlich, dass die CDU in Herne in letzter Zeit ausschließlich durch Skandale, Rücktritte und absurde Forderungen auffällt statt durch ernsthafte Politik. Der Versuch nun der beliebten jungen Politikerin schaden zu wollen offenbart ein weiteres Mal die Konzeptlosigkeit der Herner Christdemokraten. Dieses alberne Verhalten ist sicherlich nicht geeignet junge Menschen für die Politik zu begeistern, sondern bestätigt genau die Klischees, die viele junge Menschen von der Kommunalpolitik abschrecken. Auch das alte „Denken bis zur Stadtgrenze“ sollte bei allen PolitikerInnen endlich der Vergangenheit angehören. Gerade wenn man wie Fraktionschef Schlüter Sonntagsreden von der Ruhrstadtvision hält.
Es bleibt für uns nur zu hoffen, dass die CDU nach diesen absurden Plänen nicht noch weitere peinliche Einfälle hat, sondern stattdessen endlich zur seriösen Politik zurückkehrt.“
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