Wohnen muss bezahlbar sein…

…darin waren sich die TeilnehmerInnen eines Grünen Forums einig, zu dem der Kreisverband eingeladen hatte. Dr. Carina Schnirch von der Bertelsmann-Stiftung stellte eine Studie vor, die den Zusammenhang von (Kinder)Armut und Mietkosten in Herne deutlich machte. Heftige methodische Kritik kam von Karl-Heinz Abraham, Vorstand des Herner Wohnungsbauvereins. Auch Thomas Bruns, Geschäftsführer der städtischen Herner Gesellschaft für Wohnungsbau, sprach von ausreichend bezahlbarem Wohnraum in Herne. Der neue Herner Sozialdezernent Johannes Chudziak sah die Ursachen für das Problem in den zu geringen Einkommen bei vielen Herner Familien. Einig waren sich die Diskutierenden mit der Mehrheit des Publikums, das die Mietnebenkosten und die Energiekosten die größten Probleme seien. Hier müsse der Bund Abhilfe schaffen, damit Menschen nicht im Winter ohne Heizung und Strom in ihren dunklen Wohnungen säßen. „Gerade Menschen mit geringem Einkommen haben oft energetisch schlechte Wohnungen und damit hohe Heizkosten“, kritisierte Dorothea Schulte, Vorsitzende der Ratsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen. „Wir werden deshalb keinen weiteren Belastungen für diese Gruppe zustimmen, etwa der Erhöhung der Grundsteuer B. Der städtische Haushalt kann nicht auf Kosten der Ärmsten saniert werden.“

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