Solidarisch sein – Krankenhäuser, Feuerwehr und Rettungsdienste unterstützen durch Verzicht auf Silvesterböllerei

Der Partei-Arbeitskreis Soziales der Herner GRÜNEN sorgt sich um die Situation in rund einem Monat, wenn Silvester vor der Tür steht. Mirco Szymyslik, Sprecher des AK Soziales, warnt: „Silvester bedeutet Hochbetrieb für alle Krankenhäuser. Die Kombination aus Alkohol und falschem Umgang mit Böllern und Feuerwerkskörpern sorgt für eine außerordentlich hohe Zahl an verletzten Menschen. Immer wieder stoßen dabei auch Rettungsdienste und die Feuerwehr an ihre Grenzen. Gerade in diesen Zeiten müssen wir uns aber solidarisch verhalten und Ressourcen schonen.“

Zum Jahreswechsel 2019 / 2020 kam es im Herner Stadtgebiet zu insgesamt 22 Brandeinsätzen und zu 160 Rettungsdiensteinsätzen, 86 Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes waren in der Silvesternacht im Einsatz.

Zeitweise war der Rettungsdienst mehrfach bis auf die Belastungsgrenze ausgereizt. Im Jahr davor konnten die Einsätze nur mit Hilfe der Freiwilligen Feuerwehr bewältigt werden. Deshalb möchten wir alle Herner Bürger*innen darum bitten, auf pyrotechnische Gegenstände der Klasse II (das sind solche, bei denen eine Abgabe an Personen unter 18 Jahren verboten ist) aus freien Stücken zu verzichten. So können die Herner*innen während der Corona-Pandemie aktiv mithelfen, die Krankenhäuser, Feuerwehr und Rettungsdienste zu entlasten.

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