STADTWERKE SOLLEN DURCH ZUSÄTZLICHE BERATUNG HÄRTEFÄLLE BEI ENERGIESPERREN ABWENDEN

Die GRÜNE FRAKTION möchte, dass die Stadtwerke Herne im Herbst und Winter ein zusätzliche Energie- und Kostenberatung anbieten, damit es zu weniger Härtefällen kommt. Die Beratung könnte durch einen freien Träger durchgeführt werden

In der Stadt Herne werden im Vergleich zu anderen Städten schon jetzt erheblich mehr Energiesperren vollzogen. Es ist davon auszugehen, dass es in diesem Jahr wird es einen weiteren Anstieg geben wird. Aus sozialpolitischer Sicht ist dringend ein Gegensteuern geboten. Daher beantragt die GRÜNE FRAKTION HERNE im Sozialausschuss, dass die Stadtwerke Herne den Betroffenen ein zusätzliches Beratungsangebot macht, bevor es zu einer Energiesperre kommt.

DOROTHEA SCHULTE, Stadtverordnete – © Hartmut Bühler

Die Stadtverordnete DOROTHEA SCHULTE begründet den Antrag wie folgt: „Die zu erwartenden hohen Energiekosten im Hebst und Winter stellen vor allem für Menschen mit niedrigem Einkommen, Alleinerziehende, Rentner*innen und Studierende ein großes Problem dar. Auch Menschen, die Geld vom Jobcenter oder dem Sozialamt erhalten sind durch erhöhte Strom- oder Gaskosten massiv betroffen. Diese Menschen erhalten oft Hilfe durch Ratenzahlungsvereinbarungen mit den Behörden. Anders ist es bei Menschen ohne Sozialleistungsbezug. Diese stehen oftmals ohne Hilfestellung da. Wenn die Stadtwerke hier eine zusätzliche Beratung anbieten würde, könnten so einige Härtefälle verhindert werden.

Geht es nach dem politischen Willen der Grünen Fraktion, sollen die Stadtwerke Herne, bevor sie Energiesperren tätigen, den Betroffenen ein Beratungsangebot machen. Die Beratung soll von einem freien Träger durchgeführt werden. Die Stadt übernimmt die Personalkosten. Ziel der Beratung ist einerseits eine Ratenzahlung zu vereinbaren andererseits Energiesparmöglichkeiten aufzuzeigen.

Der Antrag im Original ist auf unserer Seite Anträge und Anfragen abrufbar.

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