Herne GRÜNE beschließen Entwicklungsziele für das Blumenthal-Gelände

Die Herner GRÜNEN haben bei ihrer Mitgliederversammlung am 18.5.2022 eine Positionsbestimmung zur Entwicklung des Blumenthal-Geländes vorgenommen. Der Antrag, den eine Projektgruppe aus Parteimitgliedern seit Mitte letzten Jahres erarbeitet hat, fand bei der Mitgliederversammlung breite Zustimmung.
Die GRÜNEN-Kreisvorsitzende Vivien Wefringhaus fasst den Beschluss zusammen: „Das Blumenthal-Gelände darf auf keinen Fall ein weiterer beliebiger Gewerbepark werden! Wir Herner GRÜNEN haben nun unsere Vorstellungen für die zukünftige Entwicklung formuliert und Prüfsteine für eine GRÜNE Zustimmung für Pläne der Verwaltung definiert. Als Umweltpolitikerin freut mich besonders, dass die Belange von Bodenschutz, lokalem Klima und der Naturschutz in dem Papier mit glasklaren Forderungen verbunden sind.“
„Ich bin sehr dankbar für die fundierte Arbeit der Projektgruppe. Das Ergebnis ist eine super Grundlage für die Arbeit der GRÜNEN Ratsfraktion. Wir werden den Entscheidungsprozess mit entsprechenden Anforderungen und Ideen im Rat voranbringen“, dankt GRÜNEN-Fraktionsvorsitzender Thomas Reinke den Parteifreund:innen.
Auch Peter Liedtke, planungspolitischer Sprecher der GRÜNEN Ratsfraktion, freut sich: „Wir können mit dem Beschluss den substanzlosen Ideen der Verwaltung in Sachen International Technology World endlich eine solide Planungsgrundlage entgegenstellen. Für unsere Stadt ist entscheidend, dass sich auf dem Blumenthal-Gelände etwas bewegt. Aber in die richtige Richtung. Unser GRÜNER Beschluss liefert dafür die beste Grundlage.“
Die Planungsanforderungen der Herner GRÜNEN umfassen das ganze Spektrum planerischer Anforderungen: Neben Anforderungen an die städtebauliche Gestaltung, nachhaltige Bauweisen und Energieversorgung stehen vor allem stadtklimatische Ziele im Fokus: Die Verschärfung von Hitzeinseln, aber auch die Gefahr von Überschwemmungen sind nach Überzeugung der Herner GRÜNEN nur auszuschließen, wenn die bauliche Nutzung des Geländes im Rahmen bleibt. Die GRÜNEN fordern nicht nur den Erhalt substanzieller und naturnah zu belassender Freiflächen auf dem Gelände, sondern auch eine Versiegelung, die 30 % der Fläche nicht übersteigt. „Das ist die Grenze, ab der eine negative Beeinträchtigung des lokalen Klimas befürchtet werden muss“,

berichtet die GRÜNEN-Stadtverordnete Tina Jelveh aus Eickel über die Erkenntnisse, die in der Projektgruppenarbeit gewonnen wurden. „Wir haben auch GRÜNE Ziele in Sachen Mobilität entwickelt. Das ist für uns ein Herzensanliegen. Und zugleich ist die An- und Einbindung des Geländes auch der größte Knackpunkt in den Planungen. Ich bin nicht nur mit dem Ergebnis zufrieden – mir hat die Arbeit auch richtig Spaß gemacht“, ergänzt Jelveh, die gemeinsam mit dem GRÜNEN Kreisvorsitzenden Stefan Kuczera die Arbeit der Projektgruppe moderiert hat.

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