„MASTERPLAN VIELFALT“ VORGESTELLT

GRÜNE FRAKTION HERNE stellt am heutigen „IDAHOBIT“ den ersten Teil eines „Masterplan Vielfalt“ vor. Wir fordern nichts Geringeres als einen queerpolitischen Aufbruch für Herne

Ein Baustein auf dem Weg zu einer queeren Stadt Herne ist aus Sicht der GRÜNEN FRAKTION der „Masterplan Vielfalt“, welcher am heutigen Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie (IDAHOBIT) vorgestellt wird. Insgesamt 12 Seiten Ziele und Maßnahmen grüner Queerpolitik bis 2025 hat der Fraktionsarbeitskreis Soziales für unsere Stadt zusammengetragen.

JUSTUS LICHAU, Stadtverordneter – © Anna-Lisa Konrad

Anlass für das Papier, das unter der Federführung unseres Stadtverordneten JUSTUS LICHAU erstellt wurde, war eine große Unzufriedenheit mit dem Stillstand für queeres Leben in Herne. „Wir wollen eine laute, unbequeme und nachdrückliche Stimme für queerpolitischen Fortschritt sein. Alle bestehenden Initiativen und Angebote werden von ehrenamtlichen Schultern getragen. Daher ist unsere zentrale Forderung eine zeitnahe Umsetzung einer Hauptamtlichen Koordinierungsstelle, entweder als Stabsstelle bei der Stadt oder einem freien Träger. Diese sollte zwingend mit einer Person besetzt sein, die über berufliche Erfahrung und Qualifizierung in queerer Netzwerkarbeit verfügt“, so LICHAU.

Eine weitere zentrale Forderung sieht einen detaillierten Aktionsplan zur Gleichstellung von LGBTQIA* in unserer Stadt vor. Diese soll als „Queerschnittsaufgabe“ in allen Bereichen angenommen werden. „Durch den Abbau von Unwissenheit mittels Fortbildung in allen städtischen Institutionen, der Schule oder in der Medizin, muss die Diskriminierung noch stärker bekämpft werden. Als offene Stadtgesellschaft benötigen wir darüber hinaus einen geschärften Blick bei der Polizei und beispielsweise eine Kontaktstelle für Opfer von Hasskriminalität.“, ergänzt der Stadtverordnete.

Entstanden ist der Masterplan Vielfalt auf Basis des Austauschs der Fraktion mit der queeren Community in Herne, dem eigenen Wahlprogramm und zahlreichen Best-Practice-Beispielen aus anderen Städten.

Ein digitales Exemplar kann auf unserer eigens dazu eingerichteten Themenseite abgerufen werden.

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